Arbeitsgruppen
Arbeitsgruppen
Entstehung
In Halbertsadt wurden Arbeitsgruppen zusammengestellt. Diese sollten die jeweiligen thematischen Schnittstellen untersuchen und für den Fragebogen vorbereiten (thematische Schnittstellengruppen). In nebenstehender Grafik wird die Zusammensetzung nochmal verdeutlicht. Die organisatorischen Gruppen haben sich mit der technischen Vorbereitung für die Befragung beschäftigt. Es wurde geschaut, dass in jeder Gruppe Halberstädter und Erfurter vertreten sind.
Thematische Schnittstellengruppen:
- Wohnen-Energie
- Wohnen-Mobilität
- Energie-Mobilität
Organisatorische Gruppen:
- Sampling (Auswahl von Befragungsgebieten)
- Fragebogen (technische und gestalterische Umsetzung)
Berichte der Arbeitsgruppen
Wohnen-Energie
Wohnen und Energie sind untrennbar miteinander verbunden. Jeder Haushalt benötigt Energie – für Wärme, Warmwasser und Strom. Damit hängen einige Ausgaben zusammen, die unser Leben beeinflussen. Diesen Aspekten hat sich diese Teilgruppe gewidmet.
Hintergrund
Die Kosten, die für Wärme, Warmwasser und Strom, im Zusammenhang mit dem Wohnen entstehen, machen einen erheblichen Teil der monatlichen Ausgaben aus. Wie hoch sie ausfallen, hängt ab:
- vom Zustand des Gebäudes,
- der Art der Heizung,
- dem persönlichen Verbrauch und von
- der Frage, wer die Wohnung vermietet oder ob man selbst Eigentümer ist
- … und vielem mehr.
Gleichzeitig berührt Energie auch soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz:
Haushalte mit geringem Einkommen leben häufiger in schlecht gedämmten Wohnungen und zahlen im Verhältnis mehr. Wer sich Sanierung oder eigene Energieerzeugung leisten kann, profitiert langfristig – doch nicht alle haben diese Möglichkeit.
Die Schnittstelle Wohnen und Energie untersucht diese Zusammenhänge anhand von sieben Hypothesen.
Reflexion
Verbesserungspotenzial
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Verbesserungspotenzial
Gleichmäßigere Aufgabenverteilung
- hätte dafür gesorgt, dass die Arbeitsbelastung innerhalb der Gruppe fairer verteilt gewesen wäre.
Zu detaillierte Arbeit in den Teilgruppen
- Wir entwickelten ausführliche Hypothesen und einen eigenen Teilfragebogen, der beim Zusammenführen mit den anderen Gruppen stark gekürzt werden musste.
- Hätten wir uns früher und zielstrebiger mit den anderen Teilgruppen abgestimmt und im Plenum weniger an Detailfragen festgehangen, wäre der Weg zum gemeinsamen Fragebogen schneller und gegen Ende entspannter verlaufen.
klarere Kommunikationswege und häufigere gemeinsame Abstimmungen
- Die Kommunikation mit der Partnerhochschule in Halberstadt war manchmal kompliziert, und gelegentlich wurde aneinander vorbeigearbeitet.
Berichte der Arbeitsgruppen
Wohnen-Mobilität
Wohnen und Mobilität beeinflussen unser tägliches Leben. Wo wir wohnen, entscheidet oft darüber, wie wir zur Arbeit kommen, einkaufen oder unsere Freizeit gestalten. Gleichzeitig wirken sich unsere Wege und die genutzten Verkehrsmittel auf die Zeit, die entstehenden Kosten und die Lebensqualität aus
Hintergrund
Wer zentral wohnt, hat häufig kurze Wege und kann diese zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Bus und Bahn erreichen. Menschen, die weiter außerhalb wohnen, sind dagegen oft stärker auf das Auto angewiesen. Das bedeutet einen höheren Zeitaufwand und höhere Kosten für Mobilität.
Auch die Ausgaben für Wohnen und Mobilität hängen eng zusammen. Hohe Mieten können dazu führen, dass Haushalte an anderer Stelle sparen müssen, zum Beispiel beim Auto oder bei der Anzahl an täglichen Wegen. Umgekehrt können günstige Wohnkosten durch hohe Mobilitätskosten wieder ausgeglichen werden. Entscheidend ist daher die Gesamtsicht auf Wohnen und Mobilität.
Die Schnittstelle zwischen Wohnen und Mobilität ist besonders wichtig für eine gute Alltagsorganisation, bezahlbares Leben und nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung. Kurze Wege, gute Erreichbarkeit und vielfältige Mobilitätsangebote helfen dabei Kosten zu senken, Zeit zu sparen und die Umwelt zu schonen.
Reflexion
Reflexion Arbeitsweise
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Reflexion Arbeitsweise
Die Vorgehensweise der Schnittstellengruppe Wohnen – Mobilität war durch eine Kombination aus Brainstorming, strukturierter Gruppenarbeit und intensiver Literaturrecherche geprägt, um eine zügige inhaltliche Annäherung an das Thema der Schnittstelle zu ermöglichen. Das Erstellen eines gemeinsamen Mindmaps erleichterte das Sammeln und Strukturieren von Ideen, führte jedoch zeitweise zu einem Informationsüberfluss und machte die Notwendigkeit einer stärkeren Fokussierung deutlich.
Positiv hervorzuheben ist die Nutzung vorhandener Exzerpte und bewährter Fragebögen, wodurch die Entwicklung des Erhebungsinstruments beschleunigt wurde und eine Anknüpfung an bestehende wissenschaftliche Standards ermöglichte.
Gleichzeitig zeigte sich, dass Diskussionen, Brainstorming und Abstimmungsprozesse über die räumliche Distanz zwischen Halberstadt und Erfurt sehr zeitintensiv waren und teilweise Kommunikationsschwierigkeiten innerhalb der Gesamtgruppe verursachten. Ebenfalls waren planerische Aspekte in der Teilgruppe eine Herausforderung, hierzu zählen beispielsweise mehrere verschiedene Stundenpläne.
Insgesamt wurde deutlich, dass klarere Kommunikationswege, eine präzisere Aufgabenverteilung und stärker strukturierte Arbeitsschritte notwendig sind, um die Effizienz in folgenden Projektphase zu erhöhen.
Reflexion Ergebnisse
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Reflexion Ergebnisse
Die bisherigen Arbeitsergebnisse zeichnen sich durch eng an der Literatur orientierte Hypothesen aus, die grundsätzlich gut empirisch überprüfbar sind und eine gelungene Verknüpfung mit der Schnittstelle Wohnen – Mobilität herstellen.
Zugleich wurde erkennbar, dass die Hypothesen nicht alle relevanten Fragestellungen zum Schnittpunkt abdecken. Weiterhin fiel auf, dass an einigen Stellen zusätzliche allgemeine Informationen für eine vollständige Beantwortung der aufgeworfenen Fragen erforderlich wären, welche dann in den Anfang des Fragebogens eingeflossen sind (z.B. zu den Themen: Wohnort, Gehalt, Alter, etc.).
Problematisch ist zudem, dass einige Antwortkategorien (z. B. Erreichbarkeit, Kostenangaben) subjektiven Einschätzungen der Befragten unterliegen und Daten häufig eher geschätzt als exakt angegeben werden, was die Verlässlichkeit der Ergebnisse einschränken könnte.
Berichte der Arbeitsgruppen
Energie-Mobilität
Energie und Mobilität prägen unseren Alltag in vielfältiger Weise. Wie wir uns fortbewegen, bestimmt unseren Energieverbrauch und zugleich beeinflusst die Verfügbarkeit und Art der Energie, welche Mobilitätsformen wir nutzen. Ob Strom oder Kraftstoffe für den motorisierten Individualverkehr und öffentlichen Verkehr, Energiequellen, Infrastruktur und Kosten wirken sich direkt auf unsere Wege, Ausgaben und die Umwelt aus.
Hintergrund
Wer energieeffiziente Technologien nutzt oder Zugang zu erneuerbaren Energiequellen hat, kann seine Mobilität klimafreundlicher und oft kostengünstiger gestalten. Eine gute Ladeinfrastruktur und ein zuverlässiges Stromnetz erleichtern beispielsweise den Umstieg auf Elektromobilität. Fehlen diese Voraussetzungen, bleibt häufig nur der Rückgriff auf fossile Kraftstoffe, welche mit höheren Emissionen und oftmals höheren laufenden Kosten verbunden sind.
Auch die Ausgaben für Energie und Mobilität stehen in engem Zusammenhang. Steigende Strom-, Gas- oder Kraftstoffpreise wirken sich direkt auf das Mobilitätsverhalten aus und können Haushaltsbudgets spürbar belasten. Investitionen in effiziente Fahrzeuge oder eigene Energieerzeugung, etwa durch Photovoltaik, können langfristig Kosten senken, erfordern jedoch zunächst finanzielle Mittel. Entscheidend ist daher die Gesamtsicht auf Energie und Mobilität.
Die Schnittstelle zwischen Energie und Mobilität ist zentral für Klimaschutz, Versorgungssicherheit und bezahlbare Lebenshaltung. Eine nachhaltige Energieversorgung, effiziente Technologien und gut ausgebaute Infrastrukturen tragen dazu bei, Emissionen zu reduzieren, Kosten zu stabilisieren und Mobilität zukunftsfähig zu gestalten.
Positive Aspekte
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Positive Aspekte
Während der Projektarbeit sind die wöchentlichen Meetings als positiv hervorzuheben, durch einen genauen Arbeitsauftrag wurden diese fokussiert und mit geringem Zeitaufwand durchgeführt.
Eine klare Bereicherung für die Gruppe war die Nutzung eines Miro-Boards, dies war für alle Bearbeitungsphasen der Ausgangspunkt und es fanden Absprachen neben der regulären Meetings statt.
Die standortübergreifende Kommunikation funktionierte und Hindernisse konnten schnell überwunden werden.
Verbesserungspotenzial
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Verbesserungspotenzial
Es zeigte sich, dass die ungleiche Gruppenverteilung (Erfurt 2 Personen, Halberstadt 4 Personen) ein Problem war. Teilweise bestand eine schlechte Arbeitsverteilung da man dazu neigte, mit den Personen desselben Standortes zu arbeiten.
Präsenztermine sind doch meist effektiver. In Phasen des Projektes war die Aufgabenstellung nicht klar, zu diesen Zeiten gab es langsamen Fortschritt.