Unsere Thesen erklärt

Hintergrund

Neben den organisatorischen Arbeitsgruppen (Sampling und Fragebogen) die sich mit der technischen Vorbereitung der Umfrage beschäftigt haben, gab es die drei thematischen Arbeitsgruppen.

Diese Gruppen bildeten sich aus den jeweiligen Schnittstellen der drei Hauptthemen, mit denen wir uns beschäftigt haben. In den Gruppenarbeiten sind verschiedenste Thesn entstanden, die gemeinsam mit unseren Überlegungen, auf dieser Seite vorgestellt werden.

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Wohnen-Energie

Erklärung der Thesen

Überlegungen zu den Thesen

Haushalte, die Anteile an Energiegenossenschaften halten, haben eine geringere Kostenbelastung im Energiesektor

  • Die Überlegung ist, dass Haushalte weniger Kosten für Energie aufbringen müssen, weil sie von der Investition in eine Energiegenossenschaft wieder Geld zurückbekommen (Gewinnausschüttung, Wertschöpfung für die Gemeinde, etc.).
  • Oftmals werden Anlagen zur Energiegewinnung eher akzeptiert, wenn die Menschen an deren Produktion beteiligt werden. Das kann die Energie selbst sein, die wesentlich günstiger Angeboten werden kann, oder in der Form, dass Geld zurückfließt. 
  • Wir möchten herausfinden, wie etabliert Energiegenossenschaften (oder auch Bürgerenergie) sind und wie es die Energiekosten der Menschen beeinflusst .
  • Uns interessiert auch, welche Menschengruppen sich besonders daran beteiligen und wie groß das Interesse daran ist.

Die Energiekosten sind für Haushalte niedriger, wenn sie über eigene Energieversorgung verfügen

  • Haushalte mit eigener Energieerzeugung (z. B. Solaranlage) müssen weniger Energie zukaufen. Jedoch können sich nicht alle Haushalte diese Investition leisten.
  • Wir vermuten, dass Besserverdienende profitieren, während Geringverdienende auf veraltete, teure Systeme angewiesen sind – eine Frage sozialer Gerechtigkeit

Haushalte in einem nicht privatwirtschaftlichen Wohnen haben eine geringere Kostenbelastung durch Miete als Haushalte im privatwirtschaftlichen Wohnen

  • Wohnbaugenossenschaften oder kommunale Vermieter arbeiten weniger profitorientiert als große Immobilienkonzerne.
  • Wir vermuten daher niedrigere Mietpreise und vergleichen zusätzlich die Kostenbelastung von Mietern und Eigentümern.
  • Es ist möglich, dass sich dort bedeutende Unterschiede feststellen lassen.

Höhere Energieeffizienz von Wohngebäuden führt zu einem geringeren Energiebedarf

  • Energieeffiziente Gebäude brauchen für den gleichen Nutzen weniger Energie. Energieeffizient bedeutet, dass das Gebäude so gebaut ist oder verbessert wurde, dass es für den gleichen Nutzen, zum Bespiel für Licht und Wärme, wenig Energie braucht.
  • Allerdings können höhere Kaltmieten oder Sanierungskosten den Vorteil aufheben.
  • Wir nutzen ein Scoring-System mit Indikatoren wie Sanierungsmaßnahmen und Fensterzustand, da vielen Befragten ihr Energieausweis unbekannt ist.

Steigende Energiepreise beeinflussen die Wahl des Wohnstandorts, insbesondere in städtischen Gebieten

  • Eine Umzugsstudie (vgl. Deutsche Post Adress GmbH & Co. KG 2024) zeigt, dass immer mehr Menschen Wohnkosten als Umzugsgrund angeben.
  • Wir untersuchen diesen Trend und fragen, wie groß der Anteil betroffener Haushalte ist – auch in weniger dicht besiedelten Gebieten, für die Vergleichswerte fehlen.

Die Energiekosten sind für Haushalte niedriger, wenn sie über eigene Energieversorgung verfügen

  • Wir vermuten unterschiedliche Antriebe für Energiesparverhalten: Einkommensschwache Haushalte sparen aus finanzieller Notwendigkeit, einkommensstarke eher aus Umweltbewusstsein.
  • Voraussetzung ist, dass die Befragten überhaupt bewusst Energie sparen.

Die Energiekosten sind für Haushalte niedriger, wenn sie über eigene Energieversorgung verfügen

  • Eigentümer können ihre Energiestrukturen durch Sanierungen selbstbestimmt ändern.
  • Mieter hingegen brauchen die Zustimmung des Vermieters und erhalten oft nur jährliche Abrechnungen, was den Überblick über den eigenen Verbrauch erschwert.

Bernt et. al. 2023: VERGESELLSCHAFTUNG SENKT DIE MIETE. Verfügbar: https://leibniz-irs.de/fileadmin/user_upload/Meldungen/2023/Meldung_Bernt_Studie_1-23_Vergesellschaftung.pdf (Zugriff 2025-12-08).

 

Deutsche Post Adresse GmbH  Co. KG 2024: So zieht Deutschland um – Umzugsstudie 2024. Verfügbar: https://www.postadress.de/umzugsstudie.pdf (Zugriff 2025-11-23).

 

DIW – Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (Hg.) 2022: Hohe Energiepreise: Arme Haushalte trotz Entlastungspaketen am stärksten belastet, Berlin, Pressemitteilung vom 26.04.2022.

 

Dolls et. al. 2023: Wie wirken sich Homeoffice und steigende Wohnkostenbelastung auf die Wohnortwahl aus? Evidenz aus einer großangelegten Umfrage in Deutschland. In: ifo, 2023, Nr. 2, S. 37-42.

 

Einteilung von Einkommen: Statistisches Bundesamt (Hg.) 2024: Einkommen und Einkommensverteilung. Verfügbar: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/Lebensbedingungen-Armutsgefaehrdung/Tabellen/einkommen-einkommensarten-typ-1.html (Zugriff 2025-11-26).

 

Gasag (Hg.) 2024: Stromverbrauch. Verfügbar: https://www.gasag.de/magazin/energiesparen/stromverbrauch-ein-personen-haushalt/ (Zugriff: 2025-12-08).

 

Genoverband e.V. o.J.: Energiegenossenschaften. Verfügbar:                                         <https://www.genoverband.de/mitglieder/energie-immobilien-und-versorgungsgenossenschaften/#:~:text=Energiegenossenschaften%20erzeugen%20regenerative%20Energien%20aus,*innen%2C%20Unternehmen%20und%20Kommunen> (Zugriff: 2025-12-10).

 

Kaestner et. al. 2023: Ariadne-Analyse, Erkenntnisse zur Energiekrise aus dem Ariadne Wärme- & Wohnen-Panel. Verfügbar: https://ariadneprojekt.de/publikation/erkenntnisse-zur-energiekrise-aus-dem-ariadne-warme-wohnen-panel/ (Zugriff 2025-12-02).

 

Singhal et. al. (2025) Split-incentives in energy efficiency investments? Evidence from rental housing. Verfügbar: https://publications.pik-potsdam.de/rest/items/item_32776_1/component/file_32806/content (Zugriff 2025: 2025-12-15).

 

Sterzer 2019: Wohnen und Mobilität im Kontext von Fremdbestimmung und Exklusion – Der Einflussangespannter Wohnungsmärkte auf einkommensschwache Haushalte.

 

Stromspiegel 2024 o.J.: Stromkosten pro Monat: Ist Ihr Verbrauch normal?. Verfügbar: https://www.haus.de/smart-home/stromkosten-monat-32328 (Zugriff: 2025-12-12).

 

Verbraucherzentrale o.J.: Strom sparen im Haushalt: Einfache Tipps. Verfügbar: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/strom-sparen/strom-sparen-im-haushalt-einfache-tipps-10734 (Zugriff 2025-11-23).

 

Weber et. al. 2025: Die Rolle der Gebäudeeffizienz für die Wärmewende. Verfügbar: https://www.ioew.de/publikation/die_rolle_der_gebaeudeeffizienz_fuer_die_waermewende (Zugriff 2025-12-04).

Wohnen-Mobilität

Erklärung der Thesen

Überlegungen zu den Thesen

Je urbaner und zentraler die Wohnlage ist, desto höher sind die Wohnkosten, aber desto niedriger die Mobilitätskosten.

  • Die Grundlage der ersten Hypothese ist, dass Menschen, die z.B. im Stadtkern wohnen höhere Wohnkosten, aufgrund der vorhandenen Fläche haben.
  • Im Gegensatz dazu stehen Bewohner:innen, die eher weiter außerhalb wohnen. Hier sind die Wohnkosten günstiger, aber auch die alltäglichen Wege zum Supermarkt oder Arzt länger.
  • Ziel der These ist zu überprüfen, welchen Einfluss dies auf die Kosten der Haushalte hat. 

(vgl. Sterzer (2019); Aubele et al. (2023); Herwegen et al. (2024)) 

Haushalte mit minderjährigen Kindern weisen einen überdurchschnittlich hohen Anteil der Mobilitätsausgaben am Einkommen auf.

  • Bei der zweiten Hypothese wird der Einflussfaktor: Kinder und die dadurch entstehenden zusätzlichen Mobilitätskosten behandelt.
  • Ziel der Hypothese ist zu prüfen, inwiefern zusätzliche Fahrten der Kinder zu Hobbies, Arztterminen oder Freund:innen, die Mobilitätskostenbelastung eines Haushalts erhöhen. 

(vgl. Agora Verkehrswende (2023); Sommer et al. (2023) [Social2Mobility]; Fischer et al. (2024); Herwegen et al. (2024) [Sozialbericht 2024]; Paritätischer (2024)) 

Personen mit Zugang zu mehreren Verkehrsmitteln nutzen häufiger alternative Verkehrsmittel (ÖPNV, Fahrrad, Sharing-Angebote) als Personen mit eingeschränkten Mobilitätsoptionen.

  • Mit der dritten Hypothese soll überprüft werden, inwiefern der Zugang zu verschiedenen Mobilitätsoption das eigene Nutzungsverhalten ändert.
  • Grund für diese Hypothese ist der Unterschied von Mobilitätsoptionen von sehr zentralen städtischen Räumen im Vergleich zum Stadtrand oder Dörfern. 

(vgl. Agora Verkehrswende (2023); Nikolić/Weber (2025); Inklusionsbarometer Mobilität (2022) )

Haushalte mit hoher Wohnkostenbelastung reduzieren ihre Nutzung des motorisierten Individualverkehrs aufgrund von Budgetrestriktionen häufiger als Haushalte mit geringer Wohnkostenbelastung

  • Die vierte Hypothese untersucht den konkreten Zusammenhang zwischen der Belastung durch die Wohnkosten und der Nutzung eines eigenen Kraftfahrzeugs.
  • Das Ziel ist hierbei, herauszufinden, ob sich eine stärkere finanzielle Belastung auf die Art der Fortbewegung auswirkt. Außerdem soll durch eine gezielte Frage erörtert werden, wie das Verhalten angepasst wird. 

(vgl. Aubele et al. (2023); European Commission (2024); Fischer et al. (2024); Paritätischer (2024); Romeu Gordo et al. (2019)) 

Menschen mit besonderen Bedürfnissen (bspw. Barrierefreiheit) haben eine höhere Wohn- und Mobilitätskostenbelastung als Menschen ohne besondere Bedürfnisse.

  • Der Einfluss von besonderen Mobilitäts- und Wohnbedürfnissen wird mithilfe der fünften These untersucht.
  • Das Ziel dieser Hypothese ist es, den Zusammenhang zwischen besonderen Anforderungen von Menschen und den daraus resultierende Kostenbelastungen herzustellen.
  • Vorgesehen war dabei, die Anzahl und die Art der Bedürfnisse jeweils für die Themenfelder der Mobilität und des Wohnens zu erfragen und diese mit den dazugehörigen Kosten abzugleichen. 

(vgl. Fischer et al. (2024); Herwegen et al. (2024) [Sozialbericht 2024]; Inklusionsbarometer Mobilität (2022); Nikolić et al. (2025); Paritätischer (2024); Sommer et al. (2023) [Social2Mobility] ) 

Haushalte, die in eine kleinere Wohnung umziehen, reduzieren ihre Wohnkostenbelastung kaum, können jedoch durch eine Verringerung der Mobilitätskosten ihre Gesamtkostenbelastung (Wohnen + Mobilität) stabilisieren oder senken.

  • Die letzte Hypothese behandelt das Thema Umzug. Erfragt wird dabei, wie sich der Umzug in eine kleinere Wohnung auf die Wohn- und Mobilitätskosten auswirkt und ob sich dadurch die Gesamtkosten senken lassen.
  • Nach der Literaturrecherche vertrat die Gruppe dabei die Ansicht, dass ein solcher Umzug nur bedingt die Wohnkosten senkt, sich jedoch spürbar auf die Mobilitätskosten auswirken kann. 

(vgl. Agora Verkehrswende (2023); Ehrhardt et al. (2022); Romeu Gordo et al. (2019); Sterzer (2019); Naumann (2024); Vogel et al. (2022)) 

Agora Verkehrswende (2023): Mobilitätsarmut in Deutschland. Annäherung an ein unterschätztes Problem mit Lösungsperspektiven für mehr soziale Teilhabe und Klimaschutz. Diskussionspapier. Verfügbar unter: https://www.agora-verkehrswende.de/veroeffentlichungen/mobilitaetsarmut-in-deutschland (Zugriff am 10.11.2025).

 

Aktion Mensch e. V. et al. (2022): Inklusionsbarometer Mobilität 2022. Verfügbar unter: https://www.aktion-mensch.de/inklusion/studien/inklusionsbarometer-mobilitaet (Zugriff am 10.11.2025).

 

Aubele, Felix et al. (2023): Wohnkosten, Lebenszufriedenheit, Sicherheitsempfinden und Narrative: Eine Betrachtung der langfristigen Verteilungswirkungen von Wohnungsmarktzyklen. Abschlussbericht. Berlin: DIW Berlin (Politikberatung kompakt, Nr. 199). Verfügbar unter: https://hdl.handle.net/10419/283253 (Zugriff am 10.11.2025).

 

Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband Gesamtverband e. V. (Hrsg.) (2024): Wohnen macht arm. Die Berücksichtigung von Wohnkosten macht ein bislang unsichtbares Ausmaß an Armut sichtbar. Verfügbar unter: https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Schwerpunkte/Wohnen/doc/Kurzexpertise_Wohnarmut_24_12_13.pdf (Zugriff am 10.11.2025).

 

Ehrhardt, Denise et al. (2022): Stadtregionen im Spannungsfeld zwischen Wohnungsfrage und Flächensparen: Trends, Strategien und Lösungsansätze in Kernstädten und ihrem Umland. In: Raumforschung und Raumordnung / Spatial Research and Planning, 80 (5), S. 522–541. Verfügbar unter: https://doi.org/10.14512/rur.216 (Zugriff am 10.11.2025).

 

European Commission – Directorate-General for Employment, Social Affairs and Inclusion et al. (2024): Transport poverty: definitions, indicators, determinants, and mitigation strategies. Final Report. Luxembourg: Publications Office of the European Union. Verfügbar unter: https://employment-social-affairs.ec.europa.eu/transport-poverty-definitions-indicators-determinants-and-mitigation-strategies-final-report_en (Zugriff am 10.11.2025).

 

Fischer, Alena et al. (2024): Forschungsstand und Konzepte zum Zusammenhang zwischen Mobilität und sozialer Exklusion. In: Sommer, Carsten et al. (Hrsg.): Soziale Teilhabe und Mobilität. Studien zur Mobilitäts- und Verkehrsforschung. Wiesbaden: Springer VS, S. 17–41. Verfügbar unter: https://doi.org/10.1007/978-3-658-42536-4_3 (Zugriff am 10.11.2025).

 

Herwegen, Sofia et al. (2024): Wohnen. In: Statistisches Bundesamt (Destatis) (Hrsg.): Sozialbericht 2024. Ein Datenreport für Deutschland, S. 237–252. Verfügbar unter: https://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/6.1.pdf (Zugriff am 20.11.2025).

 

Naumann, Matthias (2024): Mobilitätsarmut – ein Thema für die bundesdeutsche Raumentwicklung? In: Standort – Zeitschrift für Angewandte Geographie, 48 (4), S. 227–232.
Verfügbar unter: https://doi.org/10.1007/s00548-023-00888-5 (Zugriff am 10.11.2025).

 

Nikolić, Mona; Weber, Tom (2025): Mobilitätsarmut im ländlichen Raum. Was können On-Demand-Verkehre leisten? In: Journal für Mobilität und Verkehr, Jg. 25 (2025), S. 39–45. Verfügbar unter: https://doi.org/10.34647/jmv.nr25 (Zugriff am 10.11.2025).

 

Romeu Gordo, Laura et al. (2019): Immer mehr ältere Haushalte sind von steigenden Wohnkosten schwer belastet. In: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) (Hrsg.): Wochenbericht, Bd. 86, H. 27, S. 467–476. Verfügbar unter: https://doi.org/10.18723/diw_wb:2019-27-1 (Zugriff am 10.11.2025).

 

Sommer, Carsten et al. (2023): Social2Mobility Policy Brief – Mobilitätsarmut verhindern. Wie kann soziale Teilhabe durch Mobilität im Rahmen von integrierter Verkehrs-, Raum- und Sozialplanung ermöglicht werden? Arbeitspapiere zur Mobilitätsforschung, Nr. 34. Frankfurt a. M. [online]. Verfügbar unter: https://www.social2mobility.de/mobilitaetsarmut-verhindern-forderungen-und-anregungen-an-die-politik-und-planungspraxis/ (Zugriff am 10.11.2025).

 

Sterzer, Lena (2019): Wohnen und Mobilität im Kontext von Fremdbestimmung und Exklusion. Der Einfluss angespannter Wohnungsmärkte auf einkommensschwache Haushalte, S. 5-7, 73-92.

 

Vogel, Claudia et al. (2022): Steigende Wohnkosten im Alter – (k)ein Problem? In: Teti, Andrea et al. (Hrsg.): Wohnen und Gesundheit im Alter. Vechtaer Beiträge zur Gerontologie. Wiesbaden: Springer VS, S. 247–262. Verfügbar unter: https://doi.org/10.1007/978-3-658-34386-6_16 (Zugriff am 10.11.2025).

Energie-Mobilität

Erklärung der Thesen

Überlegungen zu den Thesen

Haushalte, die Anteile an Energiegenossenschaften halten, haben eine geringere Kostenbelastung im Energiesektor

  • Die Überlegung ist, dass Haushalte weniger Kosten für Energie aufbringen müssen, weil sie von der Investition in eine Energiegenossenschaft wieder Geld zurückbekommen (Gewinnausschüttung, Wertschöpfung für die Gemeinde, etc.).
  • Oftmals werden Anlagen zur Energiegewinnung eher akzeptiert, wenn die Menschen an deren Produktion beteiligt werden. Das kann die Energie selbst sein, die wesentlich günstiger Angeboten werden kann, oder in der Form, dass Geld zurückfließt. 
  • Wir möchten herausfinden, wie etabliert Energiegenossenschaften (oder auch Bürgerenergie) sind und wie es die Energiekosten der Menschen beeinflusst .
  • Uns interessiert auch, welche Menschengruppen sich besonders daran beteiligen und wie groß das Interesse daran ist.

Die Energiekosten sind für Haushalte niedriger, wenn sie über eigene Energieversorgung verfügen

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Haushalte in einem nicht privatwirtschaftlichen Wohnen haben eine geringere Kostenbelastung durch Miete als Haushalte im privatwirtschaftlichen Wohnen

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Höhere Energieeffizienz von Wohngebäuden führt zu einem geringeren Energiebedarf

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Steigende Energiepreise beeinflussen die Wahl des Wohnstandorts, insbesondere in städtischen Gebieten

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Die Energiekosten sind für Haushalte niedriger, wenn sie über eigene Energieversorgung verfügen

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Die Energiekosten sind für Haushalte niedriger, wenn sie über eigene Energieversorgung verfügen

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Thesen entstehen

Wohnen-Energie

Die folgenden Thesen wurden für die Überschneidung der Themen Wohnen und Energie entwickelt:

  • These 1

    Haushalte, die Anteile an Energiegenossenschaft halten, haben eine geringere Kostenbelastung im Energiesektor.

  • These 2

    Die Energiekosten sind für Haushalte niedriger, wenn sie über eigene Energieversorgung verfügen.

  • These 3

    Haushalte in einen nicht-privatwirtschaftlichen Wohnen haben eine geringere Kostenbelastung durch Miete als Haushalte im privatwirtschaftlichen Wohnen.

  • These 4

    Höhere Energieeffizienz von Wohngebäuden führt zu einem geringeren Energiebedarf.

  • These 5

    Steigende Energiepreise beeinflussen die Wahl des Wohnstandorts, insbesondere in städtischen Gebieten.

  • These 6

    Haushalte mit höherem Einkommen sparen eher wegen des Klimawandels, während Haushalte mit niedrigem Einkommen eher aus Kostengründen sparen.

  • These 7

    Mieter haben unterschiedliche Energieverbrauchsmuster im Vergleich zu Eigentümern.

Thesen entstehen

Wohnen-Mobilität

Die folgenden Thesen wurden für die Überschneidung der Themen Wohnen und Energie entwickelt

  • These 1

    Je urbaner und zentraler die Wohnlage eines Haushalts ist, desto höher sind die Wohnkosten, aber desto niedriger die Mobilitätskosten.

  • These 2

    Haushalte mit minderjährigen Kindern weisen einen überdurchschnittlich hohen Anteil der Mobilitätsausgaben am Einkommen auf.

  • These 3

    Personen mit Zugang zu mehreren Verkehrsmitteln nutzen häufiger alternative Verkehrsmittel (ÖPNV, Fahrrad, Sharing-Angebote) als Personen mit eingeschränkten Mobilitätsoptionen.

  • These 4

    Haushalte mit hoher Wohnkostenbelastung reduzieren ihre Nutzung des motorisierten Individualverkehrs aufgrund von Budgetrestriktionen häufiger als Haushalte mit geringer Wohnkostenbelastung.

  • These 5

    Menschen mit besonderen Bedürfnissen (bspw. Barrierefreiheit) haben eine höhere Wohn- und Mobilitätskostenbelastung als Menschen ohne besondere Bedürfnisse.

  • These 6

    Haushalte, die in eine kleinere Wohnung umziehen, reduzieren ihre Wohnkostenbelastung kaum, können jedoch durch eine Verringerung der Mobilitätskosten ihre Gesamtkostenbelastung (Wohnen + Mobilität) stabilisieren oder senken.

Überlegungen und Hintergünde zu den Thesen

These 1

Haushalte, die Anteile an Energiegenossenschaft halten, haben eine geringere Kostenbelastung im Energiesektor.

Überlegungen zu These 1

  • Die Überlegung ist, dass Haushalte weniger Kosten für Energie aufbringen müssen, weil sie von der Investition in eine Energiegenossenschaft wieder Geld zurückbekommen (Gewinnausschüttung, Wertschöpfung für die Gemeinde, etc.)
  • Oftmals werden Anlagen zur Energiegewinnung eher akzeptiert, wenn die Menschen an deren Produktion beteiligt werden. Das kann die Energie selbst sein, die wesentlich günstiger Angeboten werden kann, oder in der Form, dass Geld zurückfließt. 
  • Wir möchten herausfinden, wie etabliert Energiegenossenschaften (oder auch Bürgerenergie) sind und wie es die Energiekosten der Menschen beeinflusst 
  • Uns interessiert auch, welche Menschengruppen sich besonders daran beteiligen und wie groß das Interesse daran ist. 

These 3

Haushalte in einen nicht-privatwirtschaftlichen Wohnen haben eine geringere Kostenbelastung durch Miete als Haushalte im privatwirtschaftlichen Wohnen.

Überlegungen zu These 1

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Thesen entstehen

Energie-Mobilität

Die folgenden Thesen wurden für die Überschneidung der Themen Wohnen und Energie entwickelt

  • These 1

    Je urbaner und zentraler die Wohnlage eines Haushalts ist, desto höher sind die Wohnkosten, aber desto niedriger die Mobilitätskosten.

  • These 2

    Haushalte mit minderjährigen Kindern weisen einen überdurchschnittlich hohen Anteil der Mobilitätsausgaben am Einkommen auf.

  • These 3

    Personen mit Zugang zu mehreren Verkehrsmitteln nutzen häufiger alternative Verkehrsmittel (ÖPNV, Fahrrad, Sharing-Angebote) als Personen mit eingeschränkten Mobilitätsoptionen.

  • These 4

    Haushalte mit hoher Wohnkostenbelastung reduzieren ihre Nutzung des motorisierten Individualverkehrs aufgrund von Budgetrestriktionen häufiger als Haushalte mit geringer Wohnkostenbelastung.

  • These 5

    Menschen mit besonderen Bedürfnissen (bspw. Barrierefreiheit) haben eine höhere Wohn- und Mobilitätskostenbelastung als Menschen ohne besondere Bedürfnisse.

  • These 6

    Haushalte, die in eine kleinere Wohnung umziehen, reduzieren ihre Wohnkostenbelastung kaum, können jedoch durch eine Verringerung der Mobilitätskosten ihre Gesamtkostenbelastung (Wohnen + Mobilität) stabilisieren oder senken.

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Wohnen-Mobilität

Die folgenden Thesen wurden für die Überschneidung der Themen Wohnen und Mobilität entwickelt

Energie-Mobilität

These 1: "Haushalte, die Anteile an Energiegenossenschaft halten, haben eine geringere Kostenbelastung im Energiesektor"

Döring, Nicola (2023): Forschungsmethoden und Evaluation in den Sozial- und Humanwissenschaften, 6. Auflage, Springer Wiesbaden.

Köstner, Hariet (2023): Empirische Forschung in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften klipp & klar. Springer Gabler Wiesbaden.

Möhring, Wiebke, Schütz, Daniela (2019):  Die Befragung in der Medien- und Kommunikationswissenschaft-Eine praxisorientierte Einführung. Springer Wiesbaden.

Petersen, Thomas (2014): Der Fragebogen in der Sozialforschung. UVK Verlagsgesellschaft, Konstanz.

Reinders, H., Bergs-Winkels, D., Prochnow, A., & Post, I. (Hrsg.). (2022). Empirische Bildungsforschung: Eine elementare Einführung (Neuauflage). Springer Wiesbaden.

Taherdoost, Hamed (2022):  Designing a Questionnaire for a Research Paper: A Comprehensive Guide to Design and Develop an Effective Questionnaire.

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